Liebe
Leserin, lieber Leser,
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in diesem Newsletter findest du unsere Kultur-Tipps für den Juni.
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| Wir öffnen unser WM-Quartier |
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Kein großes Turnier ohne 11FREUNDE Quartier! Pünktlich zum Start der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko öffnen wir unsere Tore für dich. Neben dem Astra Kulturhaus Berlin
kannst du uns dieses Jahr auch im Backstage München besuchen. Beide Veranstaltungsorte verfügen über etliche Leinwände und TV-Screens drinnen wie draußen. In Berlin wird es zudem wieder die Möglichkeit geben, die Spiele auf einer eigens aufgebauten Tribüne zu verfolgen. Dort zeigen wir alle Spiele, die bis Mitternacht angepfiffen werden. In München sogar alle! Weitere Informationen findest du auf unseren Kanälen, den jeweiligen Websites der Locations und hier: www.11freunde.de/wm-quartier
Berlin & München | 11. Juni bis 19. Juli | Eintritt frei |
Hast du von Philipp Köster schon mal etwas gehört? Wenn nicht: hast du jetzt die Chance! Denn Köster hat ein neues Buch rausgebracht. Er versteht es, einen Kreisligakick so zu erzählen, dass die Varusschlacht dagegen wie Wattebauschwerferei erscheint. Der Mann liebt Starksprache und wilde Übertreibungen, um klarzumachen, dass der „Volkssport Fußball in ein Irrenhaus verwandelt“ wurde. Köster zieht meckernd die Rote Karte: für den Deadline Day, für Deutschland bei der WM 2006 und vor allem für jene schurkigen Marketender, deren Geld für den meisten Unsinn verantwortlich ist. In zarten Momenten beschwört er, „dass dem Fußball echte Mystik innewohnt“. Doch zarte Momente sind rar – es gilt, für Teilhabe der Fans über 50+1 zu kämpfen. Verloren ist nichts,
solange man sich empört. Holt euch das Spiel zurück | Philipp Köster | Ullstein | 221 Seiten | 18,99 € |
Bolzplätze sind nun offiziell immaterielles Kulturerbe Deutschlands. Sie gelten als urbane Flächen der Selbstbestimmung, als Begegnungsorte und zweite Heimat für Kinder und Jugendliche. Der Antrag durchlief einen wissenschaftlich fundierten Prozess, bevor eine Expertenkommission entschied und dafür sorgte, dass der Fußball erstmals unter 173 Kulturerbe-Einträgen auftaucht. Die Anerkennung soll Bewusstsein schaffen für diese besonderen Orte, die oft Bauvorhaben oder Lärmschutz weichen müssen. Bolzplätze prägen Generationen: Hier entstehen eigene Regeln wie „Torwarttore zählen doppelt”, hier wird Idolen nachgeeifert, auch wenn der harte Untergrund Spuren hinterlässt. Die Anerkennung gibt der Bolzplatzkultur eine Stimme für ihren Erhalt.
Was macht den Bolzplatz so besonders? „Ein starkes Stück Alltagskultur“ (CLUB) |
Du hast neben WM gucken und Kicken auf dem Bolzplatz noch eine freie Minute? Dann legen wir dir die kurzweilige Doku
„Zwischen Walzwerk, Stadion und Fußball, der zusammenschweißt“ ans Herz. Hier kommen Protagonisten aus der bewegten Geschichte der BSG Stahl Brandenburg zu Wort. Freu dich auf Ostcharme und brandenburgische Direktheit. Du hast Fragen, Anmerkungen oder eine Anregung für unser Kulturangebot? Dann schreib uns an newsletter@11freunde.de.
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